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Sonntag, 22. September 2013

Forever young

Wein.
Sekt.
Eine Packung Glitzer.

Da sitzen wir in der Dunkelheit. Wir trinken Wein, essen Nudelsalat, reden, rauchen.
Alles glitzert in der Dunkelheit. Worte hängen in der Luft und erdrücken uns.
Feuer.
Bahnsteig.
Ich setze mich auf den Bahnsteig und lass meine Beine über den Schienen baumeln.
Ich möchte runter hüpfen.
Mich auf die Schienen setzen.
K. hält mich am Arm fest.
"Der Zug kommt gleich."
Das wäre doch schön, denke ich.

Meine Zukunft sieht aus wie ein schwarzes Loch.
Ich habe das Gefühl komplett alleine zu sein mit dieser Scheiße.
Ich werde bald 18. Noch eine Woche. Und meine beste Freundin ist nicht da.
Vielleicht wird sie nie wieder bei mir sein.
Oder ich bei ihr.



Dienstag, 23. April 2013

Ich hasse mich. Ich hasse dieses Leben.

Ich habe meiner Therapeutin meinen Blog gezeigt. Ich weiß nicht, ob sie ihn gelesen hat, aber sie hat auf jeden Fall "kurz rein geschaut". Deswegen habe ich jetzt auch den link geändert.
Ich hasse mich dafür. Ich fühle mich wie ein blödes, krankes Mädchen, was Aufmerksamkeit will. Ich fühle mich so armselig. So verdammt armselig und bescheuert.
Und ich habe das Gefühl, dass niemand mir je helfen kann. Ich habe dieses Gefühl, dass es mir nie besser gehen wird. Ich habe Angst.
In der Tagesklinik in meiner Stadt könnte ich warscheinlich dann nicht mehr in meine Schule gehen. Und teilweise wäre ich dann schon früh nachmittags wieder zu Hause. Und dann sitz ich hier und bin auf mich allein gestellt, oder was? Verbaue mir meine Zukunft und tue rein gar nichts.
Das will ich nicht.
Aber es geht so nicht weiter. Ich kann einfach nicht mehr. Ich bin schwach, ich bin müde, ich bin verletzt und ich kriege die Schule nicht mehr hin. Ich schaffe das alles nicht mehr. Ich lerne nicht mehr. Ich gehe nicht mehr zum Klavierunterricht. Ich mache gar nichts.
Ich hasse mich dafür.
Ich sitze hier, wie eine gestörte und starre auf meinem Arm. Ich möchte so gerne, so so gerne schneiden. Mich schneiden. Ganz tief. Ich habe so einen Druck. Und ich habe keine Klingen. Gar nichts. Rein gar nichts. Und mit ner Schere oder nem stupfem Messer ist ja wohl mal total kacke. Kann ich gleich zu meiner Katze gehn.
Ich weiß nicht warum, aber ich bin im Moment so leer. Ganz ohne jegliche Hoffnung.
Ich habe einfach das Gefühl, dass mir niemand hilft. Das sich niemand wirklich um mich kümmern möchte.
Dieses scheiß Gefühl droht mich zu erdrücken. Ich kriege kaum noch Luft. Ich atme schwer. Alle wissen es, doch niemand kommt auf mich zu, um mir hoch zu helfen. Ich muss immer erst um Hilfe schreien. Was ist, wenn ich keine Kraft mehr dazu habe?
Kack ich dann einfach ab, oder was?
Ich muss so viel nachdenken. So viel. In meinen Augen ist grade alles scheiße. Alles läuft daneben. Alles geht den Bach runter in meinem Leben.
Meine Schwester kümmert sich jetzt auch einen scheiß Dreck um mich. Und das in Tage, wo sie die einzige wäre, die mich ablenken könnte. Und das, obwohl sie weiß, wie scheiße es mir geht.
Meine Zukunft ist ein großes, schwarzes Loch. Ich weiß nicht, was ich tun soll. Denn im Moment bin ich mir so sicher, das ich mein Abitur niemals schaffen werde. Das ich es einfach nicht machen kann.
Doch ich habe keine Ahnung, was ich tun soll. Ich habe keine Ahnung, wie es weiter gehen soll.
Ich denke so viel nach.
Meine Hände scheinen zu zittern. Ich fühle mich, als wäre ich auf Entzug oderso. Ich habe so einen verdammten Drang mich zu verletzen. Doch mit so läppischem Zeug kann ich mich nicht mehr zu frieden geben. Ich brauche Klingen. Verdammte scheiße.
Ich brauche Klingen.



Dienstag, 16. April 2013

Fast Krankenhaus und fast Klinik

Ich muss meiner Therapeutin jetzt jeden Tag eine SMS schreiben, ob bei mir alles okay ist. Wenn ich das nicht tue und sie mich nicht erreicht, ruft sie die Polizei.
Tja das Wochenende ist dann wohl mal ziemlich kacke gelaufen...
Mir ging es die ganze Zeit total kacke und ich hatte so mega Druck irgendwie.
Am Sonntag Abend konnte ich dem zum 3. oder 4. Mal an diesem Wochenende nicht standhalten.
Ich hab mir gesagt: Okay aber nur ein paar kleine Schnitte und das wars dann.
Aus den paar kleinen wurde nur ein Schnitt. Glücklicherweise? Nein.
Mir wurde auf einmal total schwindelig und übel und als ich meinen Arm dann sah dacht ich mir echt so scheiße eh...
Ich musste wohl oder übel meine Mutter holen. Die wollte mit mir ins Krankenhaus fahren, damit das geklammert wird. Ich wollte nicht. Mein Vater kam und meinte vielleicht würds ja auch so gehn für den Abend erstmal. Meine Mom hat meinen Arm verbunden und ich lag da und hab versucht meinen Körper von diesem Schock zu beruhigen.
Meine Therapeutin hat am nächsten Tag von Klinik geredet und ich hab gesagt NEIN.
Vielleicht gucken wir mal, ob ich in eine Tagesklinik komme oderso.
Aber das will ich eigentlich auch nicht....



Heute geht es. Dank der lieben, verrückten Band Bonaparte. Ich war gestern auf deren Konzert und es war schon ziemlich geil. Eine sehr liebenswürdige Band irgendwie. Die haben zwar voll den Knall, aber es ist witzig.



Donnerstag, 11. April 2013

Alleine gelassen. Vergessen.

Ich weiß nicht, ob meine beste Freundin noch am Leben ist.
Ob sie in einer Klinik ist.
Ob sie einen Unfall hatte.
Ob sie sauer auf mich ist.
Ob sie im Krankenhaus ist.
Ob es ihr gut geht.

Ich weiß gar nichts. Sie hat ihr Handy aus und ich erreiche sie auch nicht über Festnetz.
Es belastet mich. Es belastet mich total. Und niemand hält es für nötig, mir zu sagen, was los ist.
Ich weiß überhaupt gar nicht was los ist. Das einzige was ich weiß ist, dass es ihr sehr schlecht geht, sie suizid Gedanken hat und heute morgen einen Termin bei einem Psychologen hatte. Mehr weiß ich nicht.

Und ich jetzt habe ich erfahren das sie in einer Klinik ist.

Diese Welt geht zu Grunde.

Ich geh zu Grunde. Und kein Arsch auf dieser Welt interessiert das. Kein verdammtes Arsch. Niemand merkt, dass es mir verdammt scheiße geht. Niemand merkt irgendwas. Ach quatsch, viele merken was, aber es ist ihnen egal.
Ich schreie meine Mutter an. Verweigere das Mittagessen. Ich fühle nichts als Leere und Trauer. Einsamkeit und Schmerz.
Und nebenbei gehen die Menschen immer.
Ich muss noch Hausaufgaben machen, muss eigentlich häkeln, muss sovieles tun.
Aber ich kann nicht. Ich kann das alles nicht mehr. Ich bin schwach und trage keine Hoffnung mehr in mir.
Ich habe das Gefühl, das alles meine Schuld ist. Alles.
Ich habe seit Tagen kaum mehr als 3 Stunden pro Nacht geschlafen. Wenn überhaupt.
In der Schule schaffe ich manchmal alles zu verdrängen. Aber dann seh ich um mich. Überall lachende Gesichter. Menschen, die mich teilweise Anschauen. Und niemand sieht es. Sie lachen und ignorieren den Trauerklos in der Ecke.
Es ist nicht alles scheiße, aber es ist nah dran, dass alles scheiße wird.
Sehr nah.
Und ich bin sehr nah an diesem Punkt angekommen, wo man einfach zusammen bricht. Einfach keine Kraft mehr hat weiter zu machen.
Sehr nah.
Es bringt auch nichts um Hilfe zu bitten. Es nimmt sowieso keiner ernst.

Dienstag, 9. April 2013

Vielen Dank für die Bestätigung.
Ich glaube es ist denen egal, dass es mir ziemlich scheiße geht.
Es ist egal.
Ich muss diese scheiß Banane los werden. Die Tüte in meiner Komode wird bald wieder anfangen zu gammeln und zu stinken. Ich vergess es eh immer sie zu leeren.
Ich sehe so verdammt scheiße aus. Sorry, aber das war das, was ich grade gedacht habe.
Meine Dreads sind nicht gehäkelt. Ich habe nicht die Kraft mich darum zu kümmern. Und es sieht von Tag zu Tag schlimmer aus.
Und ich habe zugenommen.
Ich könnt kotzen.
Sowas sollte mich nicht stören, das weiß ich. Aber es stört mich.
Es wird nie weggehen.

und das nach einem Tag Schule....

Mein Blog war dann nur mal kurz weg...

Ich hab meinen Blog gestern gelöscht... Allerdings habe ich heute gemerkt, dass ich den Blog doch irgendwie brauche.
Ich hoffe ihr lest noch meinen Blog ihr Lieben <3

Ich: " Wie geht es dir?"
M.: " Scheiße und dir?"
Ich: Mir auch. " Ja es geht. Was ist los?"

Heute war so ein verdammt beschissener Tag. Und allgemein läuft alles daneben.
Was soll ich da noch groß weiter zu sagen?
 Ich weiß es ehrlich gesagt nicht.
Ich kann nur sagen, wie ich mich fühle.
Unverstanden. Nicht ernstgenommen. Einsam. Nicht gut genug. Kraftlos. Schwach.



Und zum Schluss noch ein Lied für euch, was ich in letzter Zeit ziemlich oft höre. Es ist ziemlich toll :) Vielleicht gefällts euch ja auch...


Samstag, 6. April 2013

I'll just add another scar tonight.






Ich zünde mir eine Zigarette an. Und noch eine. Und noch eine. Bis mir schwindelig wird und ich durch die Luft zu fliegen scheine, wenn ich schaukel.
Ein Schnitt. Und noch einer. Und noch einer. Ich höre nicht auf. Kein Schnitt ist mir tief genug. Keiner.
Ist es normal ganz oft am Tag an den Tod zu denken?
Ist es normal sich einen Plan zu machen, wie man sich umbringt? Und sich dann vorstellt, wie es wäre, wenn man nicht mehr da ist?
Ich werde es nicht tun. Das schwöre ich. Ich weiß, das es Menschen gibt, denen ich dann den Boden unter den Füßen wegziehn würde. Das kann ich nicht tun.
Ich bin müde. Kraftlos.
Sitze da und starre in die Luft. Den ganzen Tag lang.


Drowning in allegations



Es ist nicht nur meine Mutter. Es ist meine ganze Familie. Sie vergleichen mich mir den anderen aus meinem Jahrgang. Setzen mich unter Druck. Führerschein. Was für die Schule tun. Normal sein.
Ich habe es angsam verstanden Leute. Ich habe es verstanden, verdammt noch mal!
Vielen Dank, das ihr mir helft mich noch mehr zu hassen.
Vielen Dank, das ihr mir immer wieder unter die Nase reibt, was für ein Versager ich doch bin.
Ich habe es langsam verstanden, wie ich jeden Tag verkacke. Das ich nichts auf die Reihe kriege und die andern alle besser sind, als ich. Ich weiß es.
Ihr merkt doch auch gar nichts.
So lange ich mich nicht ritze oder weine oderso... Alles ist gut, alles ist super.
Und selbst, wenn ich mich schneide. Oder nicht esse. Alles, was ihr dann tut ist mir Vorwürfe zu machen.
Ich habe verstanden, dass ich eine scheiß Tochter bin, das ihr euch eine bessere wünscht. Meine Schwester ist doch so ein guter Mensch. Sie kann alles besser als ich, sie hat alles besser gemacht, als ich. Ich habe es jetzt verstanden. Langsam braucht ihr das nicht wiederholen. Sie kann kochen, du nicht. Sie hatte einen besseren Durchschnitt, als du. Als sie in deinem Alter war, war sie viel selbstständiger. Sie hat schon früh ihren Führerschein gemacht. Sie ist normal.
Ich fühle mich von euch nicht ernst genommen. Ich fühle mich unverstanden.

I'm alive but I am broken  

Mir fehlen die Worte. 

Samstag, 30. März 2013

Ich kann nicht mehr.

Mama, ich hab es verstanden. Ich hab verstanden, dass ich eine scheiß Tochter bin.
Ich hab verstanden, dass ich nicht gut genug bin.
Ich will das alles nicht mehr.
Ich kann das alles nicht mehr.



Dienstag, 26. März 2013

Zerfressene Seelen

Wir sind alle zerfressene Seelen.
Gefangen in unseren Körpern. Gefangen.
Für immer.

Ich fühle mich so leer. So verdammt leer und innerlich kaputt.
Ich bin krank und liege den ganzen verdammten Tag im Bett. Es kotzt mich an.
Es kotzt mich alles so an. Ich verdränge die Gedanken, so lange es geht. Doch ständig tauchen sie wieder auf. Kommen an die Oberfläche und erreichen den bewussten Teil meines Gehirns.
Ich bin kaputt und ich habe das Gefühl das es niemals vorbei gehen wird.
Niemals....
Ich esse zu viel. Ich esse und esse. Es ist jedes Mal ein Kampf. Aber dieser eine Besuch bei meinem Jugendpsychologen hat mir die Augen etwas geöffnet.
Ich hatte versucht dem Thema auszuweichen. Allgemein seinen blöden Fragen auszuweichen und ihn mal wieder an zu lügen. Doch dann hat er mich auf mein Aussehen angesprochen. Mit ernster Stimme gefragt, ob ich damit zufrieden bin. Ich weiß nicht, was das bei mir ausgelöst hat. Aber aufein Mal musste ich weinen und konnte nicht wieder aufhören.
Er hat mir erzählt, dass es nicht mehr viel braucht, damit sie mich in die Klinik einweisen können.
Das hat mir Angst gemacht. Meine beste Freundin war dort und sie hat mir erzählt, was da so abging....
Das möchte ich nicht erleben. Niemals.
Aber ich fühle mich so schlechter, als mit dem Gedanken bald soweit zu sein in die Klinik zu kommen. Das ist schrecklich, ich weiß. Aber so ist es.
Es merkt einfach niemand, wie tief ich in dem ganzen Mist stecke.

Und hey, du wirst das warscheinlich nie lesen, aber ich vermisse dich.
Du warst mein bester Freund und dann hast du mich einfach verlassen.
Ich habe dich immer als verbündeten angesehen und hatte oft das Gefühl, dass du die einzige Person bist, die mich ernst nimmt. Das du mich verstehst, wenn auch nicht immer.
Ich vermisse dich und vielleicht wird das auch immer so bleiben.

Es ist still im Haus. Dunkel und still. Ich gehe ins Bad. Mache leise das Fenster auf und zünde mir eine Kippe an. Ich ziehe dran und starre in die Dunkelheit der Nacht. Ich sehe keine Sterne am Himmel, das einzige, was leuchtet ist die Zigarette in meiner Hand.

Warum habt ihr es soweit kommen lassen? Ihr alle?
Warum hat mich niemand ernst genommen? Warum war niemand bei mir?
Warum habt ihr mich alle verlassen?

Wollt ihr, das ich sterbe?


Donnerstag, 28. Februar 2013

Rasierklingenliebe

Mein Leben ist scheiße.
Mein Dad liegt im Krankenhaus. Meine Mom hat ihn hingefahren, verdacht auf Schlaganfall.
Er hatte warscheinlich keinen, ist blos eine virusbedingte lähmung im Gesicht. Angeblich geht das nach ein paar Tagen wieder weg. Aber im Krankenhaus bleibt er trotzdem noch.
Ich finde diesen Jungen echt nett. Er ist zwar jünger als ich, aber ich mag ihn und seine Ansichten. Heute bin ich nach der Schule mit zu einer Freundin zum lernen gefahren. Der Kerl ist mit uns Bahn gefahren und die beiden haben ununterbrochen geflirtet, wärend ich blos da sahs und auf meine Schuhe starrte.
Ich bin alleine und überflüssig.
Ich wollte heute nicht essen. Ich will nicht essen... Ich will nie wieder essen müssen..
Aber ich habs getan.
Zum Frühstück ein paar Löffel Kornflakes, Nachmittags Nudeln und als das mit meinem Dad war hab ich ein paar Kekse in mich rein gestopft.
Failure.
Steht auf meinem Arm. Ich krieg es nicht mal hin mir schön tief in mein eigenes, hässliches Fleisch zu schneiden. Ich kriege überhaupt nichts hin. Ich will nie wieder essen.
Ich möchte nicht mehr leben.
Ist das normal?


Montag, 25. Februar 2013

Slowly fading away

Ich habe heute meiner Mom gesagt, dass es mir scheiße geht.
Sie hat irgendwas von stationäre Therapie gesagt.
Aber das hat sie nur so gesagt. Die schicken mich bestimmt eh nicht in die Klapse.

Ich habe so wahnsinnigen Druck. Ich denk lange werd ich dem nicht mehr standhalten können.
Und das schlimmste an allem ist, dass ich alleine bin.
Das es denen egal ist.




http://www.youtube.com/watch?v=dVgkuStuSwA

Dienstag, 12. Februar 2013

Ich habe alles und jeden verloren

" Bist du jetzt glücklich? Ich habe alles und jeden verloren."

Das habe ich den Jungen geschrieben, der mal mein bester Freund war. Oder auch mehr war, ich weiß nicht.

Die laute Musik dröhnt in meine Ohren und mein Schädel tut total weh, weil ich seit Stunden nichts gegessen hab und mir die miese Karnevalsmusik auf die nerven geht.
Wärend meine "Freundinnen" tanzen und Spaß haben sitz ich auf dieser coolen Couch in dem Club, in dem, wie gestern Karneval gefeiert haben.
In mein Gesicht ist ein großes Lachen gemalt. Ich bin heute ein Clown. Mit einem aufgemalten Lachen. Nur aufgemalt. Ich habe alles verloren. Erwische mich manchmal dabei, wie ich mir Dinge ausmale, die ich nie tun darf. Meine Familie liebt mich zu sehr.
Doch manchmal ist der Abstand zwischen Leben und Tod nicht mehr der Größte.
Ich trinke Wasser und trinke und trinke. Wasser. Keine Kalorien. Vielleicht hilft es gegen die Kopfschmerzen.
Als ich zu Hause bin denke ich, ich werde es nicht mehr lange aushalten. Das Leben.
So, wie es momentan ist. Irgendwann werde ich zusammen brechen. Und mit diesem Gedanken im Kopf schlafe ich ein.
Das war mein Karneval.
Ich hoffe ihr hattet ein schöneres Karneval <3

Und heute... Ja heute ging alles soweit gut. Mehr oder weniger. Außer das Essen. Ich habe zu viel gegessen. Viel zu viel. Aber ich habe mich so verdammt kraftlos gefühlt und hatte das Gefühl es ohne Essen nicht bis zum Abend durchzuhalten. Schule undso.
Es ist alles so viel. Ich muss heute abend noch lernen. Und morgen und überhaupt fast jeden Tag.
Doch grad war es mir egal. Ich wollte wenigstens kurz noch etwas schreiben.
Ich habe das Gefühl, das ich nichts mehr wert bin. Das ich niemandem etwas bedeute. Das ich total hässlich bin. Und ich einfach keine Kraft mehr habe.
Es ist jeden Tag so schwer. Aber ich werde es durchhalten. Mit der Schule. Jeden Tag hingehen und lernen. Ich muss einfach irgendwie mein Abi schaffen. Sonst würd ich mich selbst nochmehr hassen.
Ich bin froh, dass ich ein paar Leser habe...
Ich weiß nicht, ob es euch wirklich interessiert, was ich schreibe. Aber manchmal wünsche ich mir einfach, das irgendjemand auf der Welt an mich denkt und weiß, wie ich mich fühle.