Dienstag, 26. März 2013

Zerfressene Seelen

Wir sind alle zerfressene Seelen.
Gefangen in unseren Körpern. Gefangen.
Für immer.

Ich fühle mich so leer. So verdammt leer und innerlich kaputt.
Ich bin krank und liege den ganzen verdammten Tag im Bett. Es kotzt mich an.
Es kotzt mich alles so an. Ich verdränge die Gedanken, so lange es geht. Doch ständig tauchen sie wieder auf. Kommen an die Oberfläche und erreichen den bewussten Teil meines Gehirns.
Ich bin kaputt und ich habe das Gefühl das es niemals vorbei gehen wird.
Niemals....
Ich esse zu viel. Ich esse und esse. Es ist jedes Mal ein Kampf. Aber dieser eine Besuch bei meinem Jugendpsychologen hat mir die Augen etwas geöffnet.
Ich hatte versucht dem Thema auszuweichen. Allgemein seinen blöden Fragen auszuweichen und ihn mal wieder an zu lügen. Doch dann hat er mich auf mein Aussehen angesprochen. Mit ernster Stimme gefragt, ob ich damit zufrieden bin. Ich weiß nicht, was das bei mir ausgelöst hat. Aber aufein Mal musste ich weinen und konnte nicht wieder aufhören.
Er hat mir erzählt, dass es nicht mehr viel braucht, damit sie mich in die Klinik einweisen können.
Das hat mir Angst gemacht. Meine beste Freundin war dort und sie hat mir erzählt, was da so abging....
Das möchte ich nicht erleben. Niemals.
Aber ich fühle mich so schlechter, als mit dem Gedanken bald soweit zu sein in die Klinik zu kommen. Das ist schrecklich, ich weiß. Aber so ist es.
Es merkt einfach niemand, wie tief ich in dem ganzen Mist stecke.

Und hey, du wirst das warscheinlich nie lesen, aber ich vermisse dich.
Du warst mein bester Freund und dann hast du mich einfach verlassen.
Ich habe dich immer als verbündeten angesehen und hatte oft das Gefühl, dass du die einzige Person bist, die mich ernst nimmt. Das du mich verstehst, wenn auch nicht immer.
Ich vermisse dich und vielleicht wird das auch immer so bleiben.

Es ist still im Haus. Dunkel und still. Ich gehe ins Bad. Mache leise das Fenster auf und zünde mir eine Kippe an. Ich ziehe dran und starre in die Dunkelheit der Nacht. Ich sehe keine Sterne am Himmel, das einzige, was leuchtet ist die Zigarette in meiner Hand.

Warum habt ihr es soweit kommen lassen? Ihr alle?
Warum hat mich niemand ernst genommen? Warum war niemand bei mir?
Warum habt ihr mich alle verlassen?

Wollt ihr, das ich sterbe?


2 Kommentare:

  1. You are not alone.
    look at the stars.
    look how they shine for you.

    Tränen lügen nie mein Engel.
    Bitte versuche endlich ehrlich
    zu dir selbst zu sein.

    tausend küsse.

    AntwortenLöschen
  2. You are not alone.
    look at the stars.
    look how they shine for you.

    Tränen lügen nie mein Engel.
    Bitte versuche endlich ehrlich
    zu dir selbst zu sein.

    tausend küsse.

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